Im Truck durch die USA

Im Truck durch die USAEinmal quer durch die USA reisen, kann man ganz bequem mit dem Flugzeug oder mit einem Reisebus. Was die Urlauber dabei zu sehen bekommen, ist allerdings immer nur die schöne Seite eines Landes. Wer die USA ganz gezielt und hautnah erleben will, hat dazu eine ganz andere Möglichkeit. Inzwischen gibt es Unternehmen, die die Beifahrerseite des Trucks an Touristen vermieten. Diese Touristikunternehmen kooperieren dabei natürlich mit festen Partnern. Dass die Sicherheit nicht zu kurz kommt, dafür sorgen entsprechende Versicherungen. Touristen, die sich auf dieses Abenteuer einlassen, merken schnell, dass die Welt der Trucker ganz anders ist, als sie sich bislang vorgestellt haben. Wenn die Amerikaner von ihrem Beifahrer reden, dann heißt das „To ride shotgun“. Dieser Begriff ist noch ein Relikt aus alten Zeiten, als der Beifahrer auf den Postkutschen tatsächlich für die Sicherheit zuständig war. Heute braucht ein Shotgunrider natürlich seine Schrotflinte nicht mehr, aber die Fahrt auf dem Truck hat trotzdem immer noch etwas Ursprüngliches. Eine Tour mit dem Truck bedeutet 8 Stunden fahren und in den Pausen Essen, Schlafen und Duschen. Was variiert, und von der Müdigkeit abhängt, ist lediglich die Reihenfolge.

Eine abwechslungsreiche Fahrt

Für Neulinge, die so eine Fahrt das erste Mal mitmachen, ist es sicher erstaunlich, wie weit man in 8 Stunden kommt. PKW-Fahrer, die erfahrungsgemäß häufiger Pausen machen, trifft man regelmäßig wieder, sei es auf den Parkplätzen, an Raststätten oder auf der Strecke. So ähnlich geht es aber auch mit den Hinweisschildern für die Touristenattraktionen. Auch diese Schilder sieht man in der Regel nur im Vorbeifahren. Das Abenteuer liegt bei den Truckerfahrten für die Beifahrer ganz woanders. Quer durch Amerika gehen die Fahrten mal durch die Mojave Wüste, mal durch große Städte, durch Canyons oder auch an Wasserstraßen entlang. So ganz nebenbei erfahren die Beifahrer etwas über die Geschichte des Landes, aber auch über das beschwerliche Leben der Fernfahrer. Geschlafen wird nicht immer nur in Motels oder Pensionen, sondern viel häufiger in der Schlafkabine des Trucks.

 

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